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Aufarbeitung

Dr. Christian Halbrock
Forschungsabteilung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR

Die Leipziger Universitätskirche vier Jahrzehnte nach ihrer Sprengung oder
das Ringen um die Rehabilitierung von Gebäude und ideengeschichtlichem Konzept

Kommunisten sprengen halt Kirchen, könnte man sagen, und zur Tagesordnung übergehen. Sie verdrehen die Wahrheit, bekämpfen Andersdenkende und grenzen Andersgläubige aus – und, sprengen auch Kirchen. Spätestens seit 1931 mußte dies klar sein. In diesem Jahr ließ der Moskauer Parteichef Lasar Kaganowitsch die Christ-Erlöser-Kathedrale am Roten Platz in Moskau sprengen. Die Kathedrale hatte einem monumentalen Sowjetpalast zu weichen, der mit seinen 415 Metern der Sowjetmacht weltweit Achtung und Anerkennung einbringen sollte. Der Palast wurde nie gebaut, lediglich seine Fundamente entstanden – man nutze sie ab 1960, um hier ein Freibad einzurichten. Eine Idee, eine Ideologie – so ist man versucht zu sagen - geht baden.

Die Christ-Erlöser-Kathedrale: gebaut 1903, gesprengt 1931, wieder aufgebaut 1995, eingeweiht 1999

Bereits der Vorgang um die Christ-Erlöser-Kathedrale am Roten Platz in Moskau zeigte auf, was sich später bei anderen Kirchensprengungen im Ostblock bestätigen sollte – Kirchen und der in ihnen beheimatete Glauben sollten einer neuen Ideologie weichen und kommunistische Herrschaftsarchitektur an die Stelle sakraler Bauten treten. Nicht umsonst prangte in Leipzig an der Stelle des Giebels der gesprengten Universitätskirche ein mit religiöser Symbolik aufgeladenes kommunist-isches Wandrelief – Karl Marx in Metall erstarrt. Zum anderen zeigt das Moskauer Beispiel auch, daß jene, die gegen die Kirche, den Glauben und ihre Gebäude vorgingen, den von ihnen verwüsteten Raum nicht oder nicht dauerhaft mit neuen Inhalten und – oder wie im Leipziger Fall – mit ebenbürtigen Gebäuden auszufüllen wußten. Angesichts der an Stelle der alten Universität und Universitätskirche geschaffenen Betonwüste erwuchs nicht ohne Grund der Wunsch, hier nicht nur etwas anderes zu schaffen. Es setzte sich auch die Meinung durch, architektonisch an jene Traditionen anzuknüpfen, die den Ort zu dem machten, was er lange war. Ein Forum des Austausches, der universellen Bildung, das Glauben, christlich inspirierte Philosophie und säkulares Erkenntnisstreben miteinander verband.

Wie bei den in anderen Ostblockstaaten folgenden Sprengungen nahm das Unheil in Moskau – auch wenn andere Argumente für Sprengungen herhalten mußten, wie in Ostdeutschland zum Beispiel die Bombenschäden des Zweiten Weltkrieges – seinen Ausgang in den Köpfen derer, die sich vorgenommen hatten, den neuen Menschen zu erschaffen und die zugleich bürgerlich-demokratisches Denken bekämpften. Und ein drittes legte das Moskauer Beispiel offen: Verantwortlich waren nicht nur die obersten Parteispitzen – jene schufen vor allen die Rahmenbedingungen, unter denen stattfand, was stattfand. Verstrickt sind in allen Fällen, wo es zu Kirchensprengungen kam, ebenso die vor Ort Verantwortlichen – häufig trieben sie die Sprengungen erst voran, schufen die Voraussetzungen, um die Kirchen beseitigen zu können und drängten die Staats- und Parteiführung zu Beschlüssen, die den Abriß einleiteten. Jener Mitverantwortung haben sich auch die damaligen Entscheidungsträger Leipzigs zu stellen. Auch hiernach ist zu fragen. Wo sind jene heute, die damals zugestimmt oder geschwiegen haben?

Der Verweis auf die Moskauer Sprengung von 1931 soll nicht zuletzt den Blick auf die Leipziger Vorgänge weiten: Das, was in Moskau geschah, geschah später auch anderswo, auch in verschiedenen Orten der DDR, häufig nach dem gleichen Verlaufsmuster – die Leipziger Kirchensprengung war somit in der DDR kein Einzelfall, auch nicht der letzte Fall einer Kirchensprengung (es folgten noch die Christuskirche in Rostock, die Versöhnungskirchen in Berlin, die St. Franzikus-Kirche bei Staaken und der Markuskirche 1978 in Leipzig-Reudnitz). Unter dem Eindruck der Leipziger Proteste erhalten blieb hingegen die Marienkirche in Neubrandenburg, die 1968 bereits zur Sprengung freigegeben worden war – die Kirche war als Ruine von der Gemeinde die fünfziger und sechziger Jahre hindurch gegen den hartnäckigen Widerstand der DDR-Behörden in Feierabendarbeit  in ihrem Bau gesichert worden, nun trat die Stadtverwaltung unter dem Eindruck der Leipziger Proteste gegen die Sprengung von ihrem Plan zurück. Vor dem Abriß gerettet wurden durch das Engagement der Gemeinde auch die Georgenkirche in Halle, die das Bild einer sozialistischen Schnellstrangtangente störte und die Heilandskirche im Mauerstreifen nach West-Berlin, für die West-Berliner Prominente, unter anderem Richard Weizsäcker, eine Sammlung veranstalteten.

Vor der Sprengung gerettet: die Neubrandenburger Marienkirche und die Hallenser Georgenkirche

Der Blick über die Stadtgrenzen von Leipzig hinaus mag in diesem Zusammenhang und angesichts der aktuell emotional geführten Debatte hilfreich sein. Er weitet zugleich den Blick: die Leipziger Universitätskirche versank 1968 im Schutt und unter der Wucht  der Sprengladungen auch stellvertretend: Stellvertretend für das, was die SED der Kirche insgesamt zugedacht hatte. Die SED zeigte am Beispiel einer Universitätskirche, was sie von jenem historisch-ideengeschichtlichen Konzept hielt, nach dem sowohl kirchliche als auch weltliche Kräfte in der Verantwortung als Wertelite und werteprägend für die Gesellschaft gemeinsam zusammenwirken. Die Universitäten waren, weil sich hier die bessere Auswahl der Gesellschaft, die auf Werten wie Leistung und Anstand gründenden Eliten finden sollten, traditionell ein nahe liegender Ort, für ein solches Bestreben. Da es sich hierbei mehr als nur eine Frage des Wissensaustausches handelte, sondern Meditation und  Moderation gefragt waren, wuchs protestantischen Gotteshäusern, die in baulicher Verbindung zu Universitäten standen, eine wichtige Rolle zu. Universität öffnet sich hier gegenüber den moralisch-ethischen Anliegen von Gesellschaft, bekannte sich an diesem Ort dazu, daß es neben dem Erkenntnisdrang auch eine Verantwortungsethik existiert, eine Verantwortungsethik, die sich nicht zuletzt aus dem christlichen Glauben speist; Protestantismus bewies sich hier als Vermittler zwischen Gesellschaft und Hochschule, trat als eine sowohl den Regierenden als auch Regierten dienende Kraft in Kommunikation mit der Wissenschaft. Als verbindende Klammer und als Dach wirkte ein Kulturprotestantismus der ostdeutschen Art. Er prägte nicht zuletzt die bürgerlichen Eliten und den intellektuellen Austausch in Städten wie Leipzig, Halle, Rostock und Greifswald über Jahrzehnte hinweg. In Zweifel zu ziehen ist somit, ob die Fragen, die den Neubau betreffen, tatsächlich Fragen sind, die nur die Universitätsleitung autark entscheiden sollte. In Leipzig entsteht mit dem wiedererrichteten Universitätskirche kein Bau in kulturgeschichtlichen Nirgendwo – sollte die Universitätsleitung diese Ansicht vertreten, wäre ihr zu empfehlen, sowohl den Universitätsneubau als auch den Kirchenneubau auf die grüne Wiese an den Rande der Stadt zu stellen – wer keine Partizipation der Bürger an der Entscheidung gestatten möchte und sich nicht den Anliegen von Bürgergesellschaft verpflichtet sieht, hat auch keinen automatischen Anspruch auf teures Bauland im Zentrum jener Bürgerkommune, deren Anliegen ihm ansonsten gleichgültig sind. Unverständlich ist es vor allem, wenn man von außen auf Leipzig schaut, warum eine Universitätskirche, wenn sie schon aufgebaut wird, nicht Universitätskirche heißen sollte. Auch die Außenwirkung einer solchen Entscheidung sollte mitbedacht werden. Dies gilt auch für die vorgeschlagene, ansonsten aus Shopping-Mails und Event-Parks bekannte Trennung von vermeintlichen Erfahrungs- und Erlebnisräumen mittels einer Plexiglasscheibe. Handelt es sich, so ist zu fragen, im Inneren der Kirche tatsächlich um Erfahrungs- und Erlebnisräume, die nicht zueinander finden dürfen? – dies wäre doch die Botschaft einer solchen Trennung. Und ist es ratsam, die ästhetische Rückgewinnung des einst mit marxistischer Symbolik belegten Raumes anzustreben und dieses wiederum durch einen unästhetischen Akt aus Plexiglas zu krönen. Kirchensprengungen gab es in der DDR an verschiedenen Orten, vor allem in den fünfziger Jahren. Die Leipziger Sprengung wurde aber  deutschlandweit von den Christen als Signal verstanden. Zum einen, weil die bisherigen Scheinbegründungen, die Gebäude seien durch den Krieg in ihrer Substanz zu sehr beeinträchtigt, hier nicht greifen konnte. Gesprengt wurde eine vollständig erhaltene Kirche. Auch konnten die Sprengungen – denen in den fünfziger Jahren bereits vollständig erhaltene Gebäude zum Opfer gefallen waren – so die Heilig-Geist-Kirche 1959 in Magdeburg – kaum mehr als Kinderkrankheiten des DDR-Sozialismus abgetan werden. Die Kirchenfeindschaft war ein inhärentes Merkmal des Sozialismus, die mal stärker, mal schwächer zutage trat. Zudem handelte es sich um eine Kirche an einem zentralen Platz mit hoher kunsthistorischer Bedeutung. Hier befanden sich unter anderem die Gebeine von Chr. F. Gellert, die bezeichnenderweise zuvor aus dem 1949 gesprengten Kirchenschiff der Leipziger Johanniskirche hierhin umgebettet worden waren. Offensichtlich erfolgte die Sprengung zudem gegen den erklärten Willen der Kirchenleitung, der Christen  in Leipzig und großer Teile der Bevölkerung – die Arroganz der Macht trat offen hervor. Und tatsächlich belegt eine soeben vorgelegte Studie, daß die Sprengung auch nach DDR-Recht unrechtmäßig war. Die Sprengung der Universitätskirche gilt somit als besonders eklatanter Fall der Rechtbeugung, da es die kommunalen Instanzen der DDR bei den anderen Sprengungen zumeist zustande brachten, den Beteiligten die erforderliche Einwilligung abzupressen oder das Baurecht in Anschlag zu bringen. So planten die Magistrats-Behörden in Ost-Berlin seit 1961 die Sprengung der im Todesstreifen der Mauer stehenden Versöhnungskirche, aber erst  nachdem der verantwortliche West-Pfarrer zwanzig Jahre später den Weg freimachte, schritt man zur Tat und sprengte die Kirche 1985. Rechtlich verlief hier alles ohne Beanstandungen.

Seit 1961 geplant, aber erst 1985 umgesetzt: Die Sprengung der Berliner Versöhnungskirche

Für die Leipziger Universitätskirche ergibt sich jedoch aus dem Bruch von DDR-Gesetzen die Möglichkeit zur Restitution der Gebäudewidmung entsprechend der Zweckbestimmung des nun – nach bestehendem Rechtverständnis – lediglich erneuerten Gebäudes. Nach einer 1978 kirchenintern vorgelegten Studie  wurden auf dem DDR-Gebiet über 60 Kirchen gesprengt oder abgetragen. Die meisten von ihnen hätten nach Einschätzung von Fachleuten gerettet werden können. Stellvertretend genannt werden soll hier nur in Berlin die Georgenkirche, in Potsdam die Garnisonskirche, in Rostock die Jacobikirche und Lutherkirche. Allein in Magdeburg waren sieben Großstadtkirchen zu beklagen, in Dresden zehn (u.a. die Sophienkirche und die Franziskuskirche). Hinzu kommt eine Reihe von Dorfkirchen (allein im Land Brandenburg um die zwanzig). Beim Abriß der Kirchen vermochten drei Gründe den Ausschlag zu geben:

1.) antireligiöser Eifer, häufig angespornt durch den Eifer jener Verantwortlichen vor Ort, bei sich die sozialistische Umgestaltung besonders effektiv hervortaten,

2.) verantwortlich zeichneten des Weiteren die Planungen zur sozialistischen Umgestaltung der Großstädte – betroffen waren so vor allem die Bezirksstädte und Berlin. Kirchen sollten hier häufig als störende Sichtpunkte, die den Blick auf sozialistische Prestigebauten störten, verschwinden. So zum Beispiel die Markuskirche am Straußberger Platz in Berlin, die Petrikirche an der Fischerinsel in Berlin, die Jakobikirche an der Langen Straße in Rostock, der Rostocker Paradestraße im Stil der fünfziger Jahre, aber ebenso auch die Universitätskirche in Leipzig, die den Verantwortlichen von Stadt und Universität seit Jahren ein Dorn im Auge war und die sie zunächst hinter die Universität verschieben wollten, jedoch als sich die Möglichkeit hierzu ergab, zugunsten des Neubaus der Universität sprengen ließen.

3.) Als dritter Grund sind realsozialistische Verkehrsprojekte, die über den Stand der Planung zumeist nicht hinaus kamen, anzuführen. So verschwanden das Domkandidatenstift und die Anglikanische Kirche in Berlin zugunsten einer nie gebauten Schnellstraße, die jedoch bereits in einem Schaubild im Jugendweihebuch „Weltall, Erde, Mensch“ bereits angepriesen wurde.

Nach dem Ende der DDR läßt sich in den von sozialistischen Bausünden gezeichneten Städten vielerorts das Bemühen verzeichnen, mit den weißen Stellen in der Stadtlandschaft, die in der DDR zu weißen Flecken in der Erinnerung erhoben wurden, umzugehen. Dies geschieht in sehr unterschiedlicher Weise und mit unterschiedlichem Ergebnis. In Dresden wurde die Frauenkirche wiederaufgebaut, über den Teilaufbau der Sophienkirche wird in Dresden diskutiert. In Magdeburg wurde der Wiederaufbau der Ulrichskirche angeregt. In Berlin wurde die Versöhnungskapelle, die in verfremdeter Form keine Erinnerungen mehr an ihren Vorgängerbau aufkommen läßt, errichtet. Sie ist heute Teil des Erinnerungsortes Berliner Mauer. Bewußt wollte man hier keine Neuerrichtung – dies wohl nicht ohne Grund, schließlich zeichnete der zwischenzeitliche Gedenkstättenleiter und Spiritus Rektor der Gedenkstätte, Pfarrer Manfred Fischer, seinerzeit für die Abgabe der Kirche an den Staat verantwortlich,  ermöglichte so die juristisch nicht zu beanstandende Sprengung und verteidigt diese anschließend. Der Umgang mit den weißen Flecken in der Stadtlandschaft offenbart in der Konsequenz verschiedenes. Zum einen geht es – in Magdeburg – wie es im Förderverein zum Aufbau der Ulrichskirche heißt, „um die Korrektur eines städtebaulichen Mißstandes“.

Der Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche: "Die Korrektur eines städtebaulichen Mißstandes"

Sicherlich spielt häufig auch, wie der Aufbau der Frauenkirche in Dresden bewies, die Herstellung von Identität ein Rolle, ein gewisses „Wir Gefühl“. Der Wiederaufbau eröffnet auch die Chance, Menschen, die sich vom Glauben entfernt haben, wieder an die Kirche heranzuführen. Doch sollte, die zeigt der Umgang  mit der Sprengung der Versöhnungskirche in Berlin, sollte diejenigen, die sich den Wiederaufbau auf die Fahnen schreiben, der Wahrheit verpflichtet fühlen. Einer Wahrheit, die klar Verantwortlichkeiten und Verstrickungen benennt und die Interessen jener zu würdigen weiß, die damals unter dem Abriß gelitten haben. Reichlich eingesetzte Steuergelder und schnell errichtete Fassaden schaffen noch keinen Inhalt. Die neu errichteten Kirchen werden, wenn sie denn als Kirchen genutzt werden sollen, erst zudem, was sie mal waren, wenn sie inhaltlich diesem Zweck zugeführt werden und ihre „innere“ Würde zurückerhalten - und der Weg, der dabei beschritten wird, kein unchristlicher ist. Der Weg ist bereits Teil des Ziels. Alles andere würde bedeuten, lediglich die einmal entstandene Wunde zu umkleiden, es bestünde so die Gefahr, daß Unrecht fortbestehen zu lassen.

Hervorhebenswert für das, was ein solcher Wiederaufbau zu signalisieren vermag, welche Botschaft hiermit transportiert werden kann, mag das Geschehen um das gesprengte Kirchenschiff der Marienkirche in Wismar angeführt werden. Auf Grund fehlender Finanzen entschlossen sich die Initiatoren des Wiederaufbaus hier, in Anknüpfung an die  Tradition der alten Dombauhütten, vor Ort einen Brennofen an der verwaisten Stelle des gesprengten Kirchenschiffes aufzustellen und im Rahmen eines Jugendkamps damit zu beginnen, die Grundmauern auf dem Asphalt des Parkplatzes, der zu DDR-Zeiten hier eingerichtet wurde, wieder entstehen zu lassen. Nach und nach wurde so der Umriß des alten Kirchenschiffes wieder sichtbar; das Gefühl für den verschwundenen Raum wiederbelebt. Ob so die Marienkirche in Wismar insgesamt wieder aufgerichtet werden kann ist ungewiß. Doch ist der Platz bereits mit Inhalt gefüllt – von Zeit zu Zeit ruft der Förderverein die Bevölkerung zum öffentlichen Mauern auf, an dem sich nicht wenige Wismarer beteiligen.

Das gesprengte Wismarer Kirchenschiff wird durch das Aufmauern der Fundamentumrisse sichtbar gemacht

In diesem Sinne wünsche ich den in Leipzig im Paulinerverein engagierten Erfolg bei ihrem Bestreben, jenen Geist und jenen Inhalt, der erst eine Kirche zu einer Kirche macht, zurück in den Neubau der Universitätskirche zu bringen. Jene sollte nicht als Museum mit Plexiglas eingefaßtem Gebetsraum fungieren, sondern als Ort des Austausches, der Kommunikation und der Besinnung.

(Ansprache vom 30. Mai 2009, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Christian Halbrock hier online gestellt, Bilder von Dr. Tobias Köppe an den entsprechenden Textstellen eingefügt)

Dr. Christian Halbrock

Aktualisiert am 03.06.2011