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20.06.18

19:30 Uhr: Einfach weggesprengt - Die Zerstörung von Kirchen in der DDR (Vortrag und Diskussion)

Gastgeber: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Ort: Wallonerkirche Magdeburg, Neustädter Str. 8, 39104 Magdeburg

Quelle: https://de-de.facebook.com/events/464076364041753/

Fast 60 Kirchen mussten in der DDR dem sozialistischen Stadtumbau weichen. „Einfach weggesprengt“ lautet das Motto eines Vortrags- und Gesprächsabends am 20. Juni um 19.30 Uhr in Magdeburg, mit dem die Landeszentrale an die Zerstörung von Kirchen in der DDR erinnern will.
Zwischen 1947 und 1987 wurden in der sowjetisch besetzen Zone und in der DDR fast 60 Kirchengebäude auf Anordnung der SED-Führung gesprengt oder abgerissen. Die Stadt Magdeburg war in besonderer Weise davon betroffen. Auf staatliche Anweisung verschwanden allein hier neun der kriegsbeschädigten Kirchen aus dem Stadtbild – davon vier der sechs Hauptkirchen. Die Heilig-Geist-Kirche war sogar nach dem Krieg mit ausländischer Hilfe wieder aufgebaut und für die Gemeinde nutzbar gemacht worden. Trotzdem musste sie der Umgestaltung der Stadt weichen.
Im Rahmen ihres DDR-Geschichtsprojektes „Ermutigung – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa nach 1945“ möchte die Landeszentrale dieses bislang wenig beachtete Thema bei dem Vortrag und Gespräch in der Wallonerkirche aufgreifen und einem breiteren Publikum vorstellen. Als Referenten konnten dazu Dr. Christian Halbrock, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Berlin, sowie der Architekt Michael Sußmann, langjähriger Kirchenoberbaurat in Magdeburg, gewonnen werden.



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Aktualisiert am 01.06.2016